Walk-Weekend in Basel
Wenn Innerschweizer die Innerschweiz zum walken verlassen
Das Baselbiet ist für seine malerische Jura-Landschaft bekannt, ein häufiges Postkartensujet sind die blühenden Kirschbäume im Frühling. Zahlreiche Wanderwege verbinden Berg und Tal – so steht’s im Reiseführer.
Davon wollten wir uns selbst überzeugen. Am Morgen des 21. April 2012 machten sich 26 Walker und Walkerinnen aus Ennetmoos und Stans auf den Weg in Richtung Basel. Nach einer Fahrt, in zwei Kleinbussen, von ca. 1 Std. der erste Boxenstopp: Kaffee, Tee, warmer, frischer Zopf. Gestärkt fuhren wir weiter nach Hofstätten am Blaueberg und voller Tatendrang ging’s dann endlich los. Der Walkrundgang führte uns über Wiesen und Felder, vorbei an blühenden Kirschbäumen bis in das angrenzende Solothurn. 12 Uhr – zweiter Boxenstopp. In freier Natur inmitten eines Waldes Mittagsrast. Nach einem kurzen, „feuchten“ Imbiss aus dem Rucksack brachen wir wieder auf. Übrigens der Regenwetter Kleidertest hat ergeben, dass diese gut an- und auszuziehen sind. 10.20 km, 03:09:12 Stunden und 300 Höhenmeter später kamen wir über eine Schlucht den Chälengraben, zu unserem Ausgangspunkt zurück. Auf der Fahrt zum Hotel welches in Reinach auf uns wartete, dritter Boxenstopp: Château du Landskron im angrenzenden Frankreich, welches wegen Einbahnstrassen und Sackgassen nicht ganz einfach zu finden war. Etwas windig aber mit einem einmaligen Blick über das Baselbiet. Wir konnten unsere gewalkte Route nochmals bestaunen und die Tour für den kommenden Tag beäugen. Um 17.00 trafen wir in Reinach ein, wo sofort die Zimmer im Hotel Rynach bezogen wurden. Um 19.00 Uhr war Nachtessen und um 23.00 Feierabend. Wir hatten ja morgen noch etwas vor.
Sonntag 22. April 2012, 10.15 Uhr, verpflegt und ausgeschlafen hiess es nun Einsteigen. Für die heutige Walkrunde mussten wir erst an die französische Grenze fahren nach Leymen. Von hier aus walkten wir über die Grenze zum Chrütlihof wo wir nach 1 ½ Stunden eine Pause einlegten. Wer Lust hatte ass und trank etwas, zum Wetter hätte am besten ein Kaffeeschnaps gepasst, wieder einmal wurden die Regenkleider an- und ausgezogen. Dann wurde der Weg steiler und dreckiger. Man sah diesem Gebiet an, dass Wildschweine hier hausen. Leider blieben diese unseren Blicken verborgen. Nach exakten 12.51 km, 2:38:53 Std. und 200 Höhenmetern walkten wir, schmutzig aber trocken, in Rodersdorf ein. Im Bahnhöfli gab es ein spätes Mittagessen. Die Autos wurden hergeholt und es ging in Richtung Innerschweiz.
Ein sehr abwechslungsreiches Weekend ging zu Ende. Danke an unsere Fahrer Kurt und René für den sicheren Transport und das fast nie verfahren. Danke allen Teilnehmenden es war sehr lustig, danke Petrus es hätte ja schneien oder hageln können und ein grosses Dankeschön an Marceline und Andrea für die tolle Organisation.
Doris Filliger